Traditionelle Chinesische Veterinär Medizin (TCVM) – Akupunktur und Laserakupunktur

Bereits die Anfänge der Akupunktur am Menschen werden um 16 000 – 4 000 v.Chr. aufgrund Steinnadelfunde vermutet.
Am Grab eines Mannes, der ca. 200 v. Chr. gestorben sein soll, wurden silberne und goldene Akupunkturnadeln gefunden.

Zur Tierakupunktur finden sich Hinweise um 900 v. Chr.

 

Mit Hilfe der Akupunktur soll eine Harmonisierung des aus den Fugen geratenen Organismus erreicht werden. Das Gleichgewicht kann wieder hergestellt, Blockaden können gelöst werden und das Qi, die Lebensenergie, kann ungehindert durch die Leitbahnen und den gesamten Körper fließen.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten zu akupunktieren. Ich habe mich in meiner Ausbildung mit der ausführlichsten und aufwendigsten, jedoch erfolgreichsten Methode beschäftigt und diese erlernt. Diese Form der Akupunktur ist das Stechen, nachdem man die Diagnose modern und nach alten chinesischen Regeln gestellt hat. Hierbei arbeite ich nicht nach Punkterezepten, wie sie in Büchern nachzulesen sind, sondern erarbeite ein individuelles Therapiekonzept, welches auf den jeweiligen Organismus zugeschnitten ist.

In der Akupunktur arbeite ich mit Nadeln, sowie auch mit dem Laser.
Statt mit Nadeln bietet der Laserstrahl (niedrige Leistungsdichte, roter oder infraroter Bereich) die Möglichkeit, vorallem bei sensiblen Tieren und empfindlichen Bereichen des Tieres die entsprechenden Punkte zu stimulieren.

Die Wirkung wurde in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen (unter anderem von Prof. Dr. G. Litscher und in Forschungsprojekten der Deutschen Akademie für Akupunktur).

Bereits der französische Akupunkturarzt Dr. Paul Nogier und der Gründer der DAA e.V., Prof. mult. h.c. VRC Dr. med. Frank R. Bahr, hatten herausgefunden, dass alle Akupunkturpunkte eines Meridians in eine Resonanzerregung gebracht werden können und dass jeder Meridian eine eigene Laserwellenlänge hat.
Eine positive „Nebenwirkung“ der Laserbehandlung: Der Laser übt einen nachweisbar heilenden Einfluss auf das Gewebe, insbesondere bei Entzündungen, aus.

Die spezielle Wirkung des Laserlichts wird hier genutzt, das nicht wie das natürliche Sonnenlicht streut, Hier werden die Reize nicht durch Nadeln, sondern durch einen winzigen Laserstrahl gesetzt. Obwohl Akupunktur und Laserakupunktur sich in einigen Punkten ihrer Anwendung und Auswirkung unterscheiden, beruhen sie doch alle auf dem Prinzip der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und sind deshalb mit anderen naturheilkundlichen Verfahren zu kombinierbar.

Der Laser ist in der Lage die Zellmembran zu stabilisieren, die unter dem Laserstrahl neu aufgeladen wird. Diese membranstabilisierende Wirkung des Lasers ist der Procainwirkung ähnlich. Daher kann mit dem Laser z.B. auch Narben (Störfelder) entstört werden.

Desweitern behandle ich auch großflächigere Wunden mit dem Flächenlaser.

Der Laser regt den Stoffwechsel an, es werden bioaktive Stoffe freigesetzt, die den Heilungsprozess fördern.

Der Laserstrahl wirkt:

  • abschwellend
  • regenerierend
  • durchblutungsfördernd
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd

Die regulierende Wirkung des Laserstrahls bezieht sich auch auf die Laserstimulation der Akupunkturpunkte.

Die Laserakupunktur ist absolut ohne Schmerzreiz.

Indikationen hierfür sind u.a.

Beschwerden/Schmerzen des Bewegungsapparates wie z.B. Beine, Hüfte, Wirbelsäule, Arthritis, Arthrose, Kissing Spines

Atemwegserkrankungen

Stoffwechselstörungen

Dauerrosse, Deckunlust

Funktionell bedingte Organerkrankungen

Hauterkrankungen: wie z.B. Sommerekzem

Headshaking, Weben, Koppen

Leistungsabfall

Schmerzbehandlung

Notfallbehandlung

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