Phytotherapie

Trotz aller Fortschritte in der synthetischen Chemie hat die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) bis heute ihre Berechtigung und wird wie eh und je mit Erfolg angewendet. Die z.T. Jahrhunderte alten Erfahrungen mit Heilpflanzen dienen sogar als Basis für die wissenschaftliche Anwendung vieler pflanzlicher Stoffe.

 

Heilpflanzen enthalten u.a.: Ätherische Öle, Saponine, Bitterstoffe, Glykoside, Gerbstoffe, Polysaccaride, Mineralien, Spurenelemente und Vitamine. Die unterschiedlichen Heilkräuter haben auch verschiedene Wirkungsweisen. Sie wirken entzündungshemmend, schmerzstillend, schleimhautschützend, blutstillend, blutreinigend, auswurffördernd, appetitanregend, verdauungsfördernd, schweißtreibend, etc.

Die Heilpflanzen spielen auch in der Veterinärmedizin eine Rolle. Ihre Verwendung erfordert große Sorgfalt und gute Kenntnisse, so darf z.B. bei laktierenden (milchgebenden) weiblichen Tieren kein Salbei verabreicht werden, da es die Milchproduktion herabsetzt oder dem Papagei darf keine Petersilie gefüttert werden, da sie für Papageien giftig sind. Denn nicht alle Kräuter, die für den Menschen ungiftig sind, sind es auch für Tiere.

Heilkräuter können sowohl prophylaktisch als auch zur Heilung eingesetzt werden.

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